Reformpädagogischen Ansätze sind die Grundlage unserer Arbeit. Im Zentrum steht das Kind. Wir achten die kindlichen Bedürfnisse und das individuelle Entwicklungstempo jedes Einzelnen. Wir respektieren seine Art zu denken und zu handeln und richten unsere Arbeit danach aus.
Wir orientieren uns an christlichen Werten und bemühen uns um Integration aller Kinder, unabhängig von Herkunft, Religion, geistigen und körperlichen Voraussetzungen.
Jahrgangsübergreifender Unterricht
In unserer Schule werden in einer Klasse ca. 25 Kinder von meist zwei Lehrer:innen betreut. Die Gruppen sind altersgemischt, so wird jedem Kind ermöglicht, sich in seinem individuellen Tempo zu entwickeln und nicht zu Leistungen gedrängt zu werden, die es über- oder vielleicht auch unterfordern. Durch das gemeinsame Lernen der Kinder in den verschiedenen Altersgruppen werden soziale Prozesse gefördert und Leistungsunterschiede als Folge der Altersmischung angesehen.
Dazu braucht es:
Unsere Schule ist in Lernbereichsräume aufgeteilt, in denen sich die Kinder frei bewegen können und das entsprechende Lehr- und Lernmaterial vorfinden. Die Lehrer/-innen haben die Verantwortung für diese „vorbereitete Umgebung“ und passen diese immer wieder den Bedürfnissen der Kinder an.
Die Bereiche umfassen einen Mathematik-, Sprache- und Kosmikraum, einen Bibliothek, einen Bereich für Werken, Basteln und Malen, eine Lese- und Spielecke, einen Stilleraum sowie einen großen Außenbereich.
Eine konstruktive Zusammenarbeit von Eltern und Lehrer*innen ist ein zentrales Anliegen dieser Schule.
Eine wichtige Voraussetzung ist es, dem Kind Vertrauen entgegenzubringen, dass es seinen Weg gehen und seine Persönlichkeit entwickeln kann.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern, getragen von gegenseitigem Respekt, ist eine wesentliche Voraussetzung für das Reifen und Gelingen unserer pädagogischen Arbeit.
Termine im Laufe eines Schuljahres:
- Mehrere Elternabende pro Jahr
- Individuelle Eltern – Kind Gespräche ein bis zweimal jährlich
- Gemeinsames gestalten von Festen und Feiern
Alle Kinder sollen entsprechend ihrer Konfession unterrichtet werden, aber auch Einblick in die verschiedenen Religionen bekommen, um Toleranz und Achtung gegenüber anderen Weltanschauungen aufbauen zu können. Im täglichen Miteinander achten wir auf einen wertschätzenden Umgang, und mit gemeinsamen interkulturellen und interreligiösen Festen wollen wir einen Beitrag zu einer lebendigen Ökumene leisten.
Unsere Schüler*innen werden während des ganzen Jahres in allen Arbeits- und Sozialbereichen beobachtet. Diese Beobachtungen werden von uns Lehrer*innen protokolliert und am Ende der ersten drei Schuljahre in Form eines Lernzielkataloges den Eltern dargeboten. Zusätzlich werden die Schüler*innen ab dem Ende der 2. Klasse mit Ziffernnoten beurteilt.
Da unsere Schule nur die Volksschulzeit umfasst und die Kinder in anderen Institutionen ihren Bildungsweg fortsetzen, bereiten wir sie behutsam auf diesen Übertritt vor. Dies geschieht in Form von Schularbeiten in der 4. Schulstufe, die mit Ziffernoten beurteilt werden.
Es ist uns Lehrer*innen wichtig, dass die Schüler*innen einen angstfreien Zugang zu diesen Situationen haben. In persönlichen Gesprächen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen wird sowohl die Leistungsbeurteilung als auch die persönliche Befindlichkeit des Schülers/der Schülerin reflektiert.
Um den Leistungswillen und die Freude am Tun der Kinder zu erhalten und zu fördern, ist es uns wichtig, ihre individuellen Lernerfolge zu dokumentieren, ihnen ehrliche Rückmeldungen zu geben und gemeinsam mit ihnen ihre Stärken zu beleuchten bzw. eine positive Fehlerkultur vorzuleben.
Wir bereiten die Lernumgebung vor, führen die Schüler*innen in den Gebrauch des Materials ein, beobachten sie in ihrer Entwicklung und führen Protokolle über die Fortschritte in allen Bereichen und steuern mit Achtsamkeit und Respekt die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld begleiten wir aktiv die Kinder während des Tages. Wir lassen sie ihre eigenen Wege gehen, setzen aber auch Grenzen und sorgen für die Einhaltung der aufgestellten Regeln.
Klare Rahmenbedingungen und Verhaltensregeln ermöglichen ein ruhiges, positives Zusammenleben.
Die Lehrer:innen sehen sich als verantwortungsvolle Begleiter:innen der Kinder und als Expert:innen für fachliche und pädagogische Fragen. Sie führen und leiten und sie nehmen sich zurück, um individuelle Lernprozesse geschehen zu lassen.